Watzlawick EhrenringArchiv

Vom erlösenden Lachen bis zum Morgenlicht der Erinnerung

Publikationen von Peter L. Berger

Der erste Ehrenring Preisträger hat zahlreiche Bücher herausgebracht.

Erlösendes Lachen. Das Komische in der menschlichen Erfahrung

Taschenbuch: 320 Seiten

Verlag: Gruyter; Auflage: 1 (4. Mai 1998) 

Peter L. Berger hat sich in diesem Buch auf spannende, gut verständliche und vor allem humorvolle Art und Weise dem Phänomen Humor genähert. Der Autor versucht zunächst Humor aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven wie Philosophie oder Soziologie darzustellen. Dabei beeindruckt er mit einer ungeheuren Kenntnis, die er dem Leser jedoch auf bescheidene, sympathische und eben humorvolle Art und Weise näher bringt. Wo sonst kann man bei Erklärungen komplizierter philosophischer Denkmuster so herrlich schmunzeln oder sogar in schallendes Gelächter ausbrechen? Berger entpuppt sich hier als perfekter Pädagoge. Man lernt etwas, weil man so viel Spaß hat, sich mit der Materie auseinander zu setzen. 

Erlösender Glaube? Fragen an das Christentum

Taschenbuch: 220 Seiten

Verlag: de Gruyter; Auflage: 1 (26. September 2006)

Es sind grundlegende Fragen an das Christentum von heute, die der amerikanische Religionssoziologe Peter L. Berger in seinem neuen Buch stellt. Er hinterfragt aus einer skeptischen Grundhaltung heraus die wesentlichen Aussagen des Apostolischen Glaubensbekenntnisses und stellt diese in einen Diskurs mit verschiedenen Strömungen innerhalb der Theologie und mit Positionen moderner Denker von Sigmund Freud bis Simone Weil. 

Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit: Eine Theorie der Wissenssoziologie

Broschiert: 240 Seiten

Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 22 (1. März 1980) 

In ihrer mittlerweile klassisch gewordenen Arbeit haben Peter L. Berger und Thomas Luckmann die Wissenssoziologie auf eine neue Basis gestellt. Mit dem begrifflichen Instrumentarium von Philosophie, Anthropologie, Sozialpsychologie und Sprachwissenschaft gehen sie der Frage nach, durch welche Prozesse sich für die Mitglieder von Gesellschaften eine intersubjektiv geteilte, gemeinsame Wirklichkeit herausbildet: wie die Formen der Vermittlung zwischen der objektiven Wirklichkeit der Gesellschaft, die durch soziale Interaktionen hervorgebracht, institutionell verstetigt und in vielfältiger Weise tradiert wird, und die subjektiven Bildungsprozesse der beteiligten Individuen zu verstehen sind. 

Im Morgenlicht der Erinnerung - Eine Kindheit in turbulenter Zeit

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten

Verlag: Molden; Auflage: 1 (31. März 2008) 

Peter L. Bergers Leben ist das eines Weltenbummlers. Doch nicht im engen Sinn des Wortes, sondern in einem metaphorischen. Denn als geborener Wiener jüdischer Herkunft sind seine Wurzeln in der gesamten k.u.k. Monarchie zu finden. Da sind zunächst einmal die sehr unterschiedlichen Biografien der Eltern die Mutter italienischer Herkunft, geboren in Zagreb, der Vater Wiener mit ungarischem Hintergrund, ein Legitimist, der sich für die Wiederherstellung der Monarchie stark machte. Er schildert dessen Einsatz als Offizier im Ersten Weltkrieg und berichtet von den Emotionen, die das Begräbnis von Ex-Kaiserin Zita 1988 auslösten. Die Bergers flüchteten nach dem Anschluss über Triest nach Palästina, wo der Vater eine Anstellung als Manager einer Kaufhauskette erhielt. Ein Leben als Jude im Nazistaat, als Christ in Palästina und schließlich als Soziologe und Theologe in den USA: Peter L. Bergers Autobiografie ist der reflexive Blick auf die spannende Vergangenheit eines besonderen Menschen. 

Die Grenzen der Gemeinschaft

Gebundene Ausgabe: 656 Seiten

Verlag: Bertelsmann Stiftung (1997) 

Der vorliegende Bericht an den Club of Rome entstand im Rahmen der Projektarbeitder Bertelsmann Stiftung zum Thema "Geistige Orientierung". In zahlreichen innerdeutschen und international vergleichenden Studien sucht die Stiftung hier nach Wegen und Modellen, wie sozialer Zusammenhalt gefestigt und das Zusammenleben unter pluralistischen und sich schnell verändernden Bedingungen gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie individuell sinnvolles Leben mit Verantwortungsbewußtsein für die Gemeinschaft vereinbar ist.Peter L. Berger, geboren 1929, ist Professor für Soziologie an der Boston University. Bekannt geworden ist Berger durch seinen Klassiker Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit (zusammen mit Thomans Luckmann).