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Österreichische Architektur im 20. Jahrhundert III/3

Wien 19.-23. Bezirk

Einzigartig: Die Bestandsaufnahme österreichischer Architektur im 20. Jahrhundert! Vor über 40 Jahren begann Friedrich Achleitner mit einem Projekt, von dem er glaubte, es würde ihn drei Jahre beschäftigen: Die gelungene und charakteristische Bausubstanz der österreichischen Architektur im 20. Jahrhundert wollte er erfassen und in einem handlichen Architekturführer im Zusammenhang dokumentieren.

Tausende Kilometer ist er seither gefahren, zahllose Fotos, Pläne, Texte hat er gesammelt – und jetzt ist das Projekt abgeschlossen. Der neue Band dieses einzigartigen Architekturführers erfasst die relevante Bausubstanz von Wien (19 .– 23. Bezirk), das damit vollständig dokumentiert ist.

Dabei behandelt Friedrich Achleitner Architektur im weitesten Sinn des Begriffs: Es geht ihm nicht ausschließlich darum, die so genannte „Moderne“ zu präsentieren, sondern darum, verschiedene baugeschichtliche Phänomene zu erfassen, soweit wir sie heute als Zeugen historischer Entwicklungen sehen.

Hinweis: 

Der Untertitel der "Österreichischen Architektur im 20. Jahrhundert" lautet: Ein Führer in vier Bänden. Dieser bezieht sich auf die ursprüngliche Konzeption, nach der ein Band 4 über Niederösterreich erscheinen hätte sollen. Dieser 4. Band wird aber nicht mehr realisiert.

Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Mit zahlreichen Abbildungen und Plänen. 
500 Seiten
Format 202x144 Hardcover
EUR 49,90 / sFr 77,90 
ISBN: 9783701732098

Erschienen am 02.November 2010.

Bestellungen unter www.residenzverlag.at

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Geschichten von Eulen in Athen, weißen Kannibalen im Innviertel und dem Justemilieu der heimischen Architekturszene: Auch in Friedrich Achleitners neuem Buch wird, wie es ein Kritiker treffend formulierte, "mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzielt". Wie ein Akrobat steigt der Autor, einst Mitglied der legendären Wiener Gruppe um H. C. Artmann und Konrad Bayer, auf das Drahtseil und vollführt in seinen Prosaminiaturen Gedankenkapriolen voller Witz und absurdem Humor. 

"Kaum ein Text enttäuscht, und alles in allem liefert er nicht weniger als eine praktische Einführung in die österreichische Spielart reflexiver Sprachkritik. Nicht nur deutschen Hochschulpolitikern sei das Buch zur Vorbereitung ans Herz gelegt."

(Thomas Poiss, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.03.06)
"Achleitners Prosastücke: kleine Glücklichmacher aus der Feder eines großen Widerspruchsgeistes."

(Ronald Pohl, Der Standard, 18.02.06)

 

Erscheinungsdatum: 04.02.2006
Fester Einband, 112 Seiten

Preis: 14.90 € (D) / 27.20 sFR (CH) / 15.40 € (A)

ISBN 978-3-552-05369-4
Zsolnay

der springende punkt

Egal ob mit Dialektgedichten, ob als Protagonist "literarischer cabarets" oder zuletzt als Verfasser von pointierten Prosaminiaturen - seit den Zeiten der Wiener Gruppe mit H. C. Artmann, Konrad Bayer und Gerhard Rühm sorgt der Architekt und renommierte Architekturhistoriker Friedrich Achleitner für literarisches Aufsehen. "der springende punkt" versammelt Prosa der vergangenen drei Jahre, die Achleitner für die Tageszeitung Der Standard geschrieben hat. Die Texte drehen sich um Kurzschlüsse und Leberwürste, berichten vom "Verein freischaffender Snobisten", zeigen "Duck- und Tüchtigkeitsfehler" auf und führen plausibel vor Augen, wie es mit Hilfe von Fenstertagen gelingen kann, Atheisten von der Notwendigkeit eines heiligen Jahres zu überzeugen.

 

"Achleitners Sprachspiele treffen beiläufig ins Schwarze der Gesellschaft."

(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.10.09)

 Erscheinungsdatum: 07.09.2009

Fester Einband, 128 Seiten

Preis: 14.90 € (D) / 26.90 sFR (CH) / 15.40 € (A)

ISBN 978-3-552-05471-4
Zsolnay

quadratroman

Friedrich Achleitners 1973 erstmals erschienener quadratroman zählt gemeinsam mit Konrad Bayers "kopf des vitus bering" (1965) und Oswald Wieners "die verbesserung von mitteleuropa, roman" (1969) zu den klassischen Texten der Wiener Gruppe. Held von Achleitners radikalem Experiment ist die Figur eines Quadrats, mit dem auf jeder Seite etwas passiert, aus dem verschiedene sprachliche und graphische Elemente entstehen. Jörg Drews verlangte damals in seiner Besprechung: "Anschauen!"

Leseprobe

Erscheinungsdatum: 15.09.2007
Flexibler Einband, 176 Seiten

Preis: 19.90 € (D) / 36.00 sFR (CH) / 20.50 € (A)

ISBN 978-3-552-05419-6
Zsolnay

einschlafgeschichten

"Um es vorwegzunehmen: Das Buch ist genial. Unspektakulär in den Mitteln enfalten die Prosastücke maximalen Effekt. Eine überzeugende Apotheose des Skeptizismus" (Erich Klein, Falter, 17.03.03)

"Man kann Friedrich Achleitners kurze Geschichten auf der Höhe der Hermeneutik oder als tiefsinnige Unterhaltung lesen. Jedenfalls wurde schon lange nicht mehr mit so viel Witz so stichhaltig über das Schreiben nachgedacht."

(Paul Jandl, Neue Züricher Zeitung, 29.3.03)

"Friedrich Achleitners einschlafgeschichten sind wachhaltende Gutenachtzuckerl ... Diese nur scheinbar dank ihrer zierlichen Zeilen leicht "konsumierbaren" Häppchen haben die rechte Würze, sie sind zum Teil geradezu freundlich boshaft und machen enorm viel Spaß."

(Ute Woltron, Der Standard, 12.04.03)

Erscheinungsdatum: 03.02.2003
Fester Einband, 104 Seiten

Preis: 12.90 € (D) / 23.70 sFR (CH) / 13.30 € (A)

ISBN 978-3-552-05225-3
Zsolnay

wiener linien

Die meisten kritischen Glossen und echauffierten Nörgeleien über all die Belästigungen, die einem heutzutage in U-Bahn- und sonstigen Zügen widerfahren - also Handygeläute, lautes Telefonieren, akustisches Trommelfeuer aus Kopfhörern, Essensgerüche usw. - sind oftmals fast schon so stereotyp und lästig wie die Erscheinungen selbst. Es sei denn, man gewinnt dem sichtlich Unvermeidlichen eine besonders ironische oder ästhetische Pointe ab. So wie Friedrich Achleitner, der seine Beobachtungen im öffentlichen Wiener Verkehrsnetz - speziell auf der Linie U3 - in herrlich konzise Zuspitzungen treibt. Etwa, wenn eine "gut aussehende und gepflegt wirkende junge frau im fuchspelzmantel" zuerst seinen Unmut erregt, weil sie mit einer Leberkäsesemmel den Waggon besteigt und eine "duftinvasion" verbreitet, um schließlich in einer Art Epiphanie zu gipfeln, als ein Sandler sich mit einer ebensolchen Semmel in der Hand neben die Frau setzt: "was die französische revolution nicht schaffte, saß jetzt vor mir: freiheit, gleichheit, leberkäs."

(Gerald Schmickl, Wiener Zeitung, 2004)

"Achleitners Methode der lakonischen Untertreibung funktioniert immer: Die Komik springt aus winzigen Verrückungen, die zeigen, wieviel Unsinn im Sinn steckt." (Ulrich Weinzierl, Die Welt)

"Ein Kompendium wundervoller Karikaturen, dadaistischer Sprachspiele und kritischer Wortbefragungen." (Silja Ukena, KulturSpiegel)

Verlag: Zsolnay

2004

ISBN-13: 9783552052871

ISBN-10: 3552052879