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Projekte von den USA bis zu Europa

Forschungsprojekte 2008/2009 von Peter L. Berger

Peter L. Berger ist Direktor des von ihm 1985 gegründeten Institute on Culture, Religion and World Affairs, Boston University. Er ist nach wie vor leitend bzw. unterstützend in unterschiedliche Projekte eingebunden, wobei er vorrangig drei Projekte betreut:

Projekt 1 "Zwischen Relativismus und Fundamentalismus" 

Ein internationales Projekt.

Thematik: „Definition einer religiösen Position, die weder relativistisch ist - es gibt keine objektive Wahrheit, noch fundamentalistisch - eine aggressive Verteidigung einer angeblich sicheren Wahrheit?“

Diskussion der politischen Frage, inwieweit man politische Werte leidenschaftlich verteidigen kann, ohne fanatisch zu sein. 

Projektleitung: Peter L. Berger.

Geplant sind ein Sammelband zu diesem Projekt  und ein Buch von Peter L. Berger und Anton Zijderveld, ein Kollege Berger`s aus den Niederlanden.

Zwei internationale Konferenzen: Dezember 2007 in Berlin und Mitte März 2008 in Washington.

Projekt 2  "Eine neue evangelikale Intelligentsia"

Rein amerikanisches Forschungsprojekt unter der Leitung von Timothy Shah, ein Politologe am Institut von Peter L. Berger.

Die Thematik ist das Vorurteil, Evangelikale in den USA seien noch immer weitgehend arm und schlecht gebildet. Das stimmt heute nicht mehr.

Projektbeginn war 2007 mit einer  Konferenz in Boston.

Ein Buch von Timothy Shah zum Projekt ist geplant. 

Projekt 3  "Was bedeutet es, wenn man einen Shariah-Staat verlangt"

Ein Forschungsprojekt, das acht muslimische Länder miteinbezieht.

Projekt-Leiter ist Robert Hefner, Anthropologe am Institut Bergers. Untersucht und damit bekannt ist, was Imame, Politiker und islamische Gelehrte dazu sagen. Nicht bekannt ist, was einfache Menschen ("man in the street) meinen, wenn sie einen Sharia-Staat verlangen.