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Von Erinnerungsräumen bis zur Vollkommenheit

Publikationen von Aleida Assmann

Die Kulturwissenschafterin hat zahlreiche Bücher und Publikationen im Verlag C.H. Beck München herausgebracht.  

Erinnerungsräume: Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses

Broschiert: 424 Seiten 
Verlag: Beck; Auflage: 4., durchgesehene Auflage. (22. Januar 2009)

"Man findet unendliche viele Anregungen, Perlen der Literaturinterpretation, ein sorgfältiges Hin-und-her-Wenden vielfältiger Aspekte ... reich ist dieses Buch wirklich." (Gesine Schwan, Die Welt)
"Von Aleida Assmann lernen wir, wie Kultur und Gedächtnis als Synonyme verstanden werden können, als untrennbare komplementäre Verhältnisse." (Guido Graf, Frankfurter Rundschau)

Geschichte im Gedächtnis: Von der individuellen Erfahrung zur öffentlichen Inszenierung

Gebundene Ausgabe: 219 Seiten 
Verlag: Beck; Auflage: 1 (22. Oktober 2007)

Aleida Assmann beschreibt in ihrem neuen Buch, wie in Deutschland Geschichte erinnert, sinnlich erlebt und in medialen Inszenierungen repräsentiert wird. Dabei spannt sie einen beeindruckenden Bogen vom Erfahrungs-, Generations- und Familiengedächtnis über die historische Kulisse der Architektur bis hin zu Ausstellungen, medialen Inszenierungen und Nachstellungen von Geschichte.

Der lange Schatten der Vergangenheit: Erinnerungskultur und Geschichtspolitik

Broschiert: 320 Seiten 
Verlag: Beck; Auflage: 1 (20. September 2006)
 

Wir haben das 20. Jahrhundert verlassen, aber es hat uns nicht verlassen. Mehr als sechzig Jahre nach Weltkrieg und Holocaust sind wir noch damit beschäftigt, dieser traumatischen Vergangenheit eine Erinnerungs-Gestalt zu geben. Aleida Assmann untersucht unterschiedliche Wege, die von individuellen zu kollektiven Konstruktionen der Vergangenheit führen, und geht den Spannungen zwischen persönlicher Erfahrung und offiziellem Gedenken nach.

Einführung in die Kulturwissenschaft: Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen

Broschiert: 253 Seiten 
Verlag: Schmidt (Erich), Berlin; Auflage: 2., neu bearbeitete Auflage. (17. Oktober 2008) 

Im Unterschied zu inzwischen vorliegenden Einführungen, Handbüchern und Sammelbänden zum Thema Kulturwissenschaften geht es in diesem Band darum, bestimmte Grundthemen und Fragestellungen aus diesem neuen Forschungsparadigma konsequent mit literarischen Texten und Lektüren zu verbinden.

Vollkommenheit

Broschiert: 352 Seiten 
Verlag: Fink (Wilhelm); Auflage: 1., Aufl. (20. Januar 2010)
 

Das Buch bietet den Kontrapunkt zum Problem der menschlichen Unvollkommenheit, der sich einerseits aus dem Bewusstsein der »extrapositionalen« Stellung des Menschen in der Natur (H. Plessner), seiner Unfestgestelltheit, Unsicherheit und Vorläufigkeit, und andererseits aus der unhintergehbaren Differenz zur Idee des Göttlichen ergibt, mit welcher sich überall die Vorstellung einer dem Menschen vorenthaltenen Vollkommenheit verbindet.

Generationsidentitäten und Vorurteilsstrukturen in der neuen deutschen Erinnerungsliteratur

Gebundene Ausgabe: 64 Seiten 
Verlag: Picus Verlag; Auflage: 1 (Januar 2006)
 

Aleida Assmann führt in ihrem Aufsatz ihr angestammtes Feld der Erinnerungsforschung mit dem der Vorurteilsforschung zusammen. Der Idee der Identität stellt sie das in monokulturellen Gesellschaften häufigere Konzept der Generation gegenüber und durchleuchtet mit diesem Blick die Wahrnehmungsmechanismen der eigenen Vergangenheit in der neueren deutschen Erinnerungsliteratur. Anhand der hybriden Gattung des Familienromans, wie sie bei Autoren wie Günter Grass oder Uwe Timm zu finden ist, skizziert Assmann Strategien für den literarischen Umgang mit dem Wissen um Holocaust und Zweiten Weltkrieg sechzig Jahre danach.

Geschichte im Gedächtnis: Von der individuellen Erfahrung zur öffentlichen Inszenierung

Aleida Assmanns zuletzt erschienenes Buch

In ihrem neuen Buch beschreibt sie, wie in Deutschland Geschichte erinnert, sinnlich erlebt und in medialen Inszenierungen repräsentiert wird. Dabei spannt sie einen beeindruckenden Bogen vom Erfahrungs-, Generations- und Familiengedächtnis über die historische Kulisse der Architektur bis hin zu Ausstellungen, medialen Inszenierungen und Nachstellungen von Geschichte.

Ein "Muss" für alle, die verstehen wollen, auf welcher Basis sich das deutsche Geschichtsbewußtsein zu Beginn des 21. Jahrhunderts neu organisiert. Wir leben in einer geschichtsversessenen Zeit, in der Erinnerung zur individuellen Pflicht und öffentlichen Aufgabe geworden ist. Der "neue Historismus" des 21. Jahrhunderts unterscheidet sich dabei allerdings deutlich von dem des 19. Jahrhunderts. An die Stelle einer nationalen Meistererzählung sind unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit getreten.

 Das Geschichtsbewußtsein ist vielfältiger und in sich widersprüchlicher geworden. Auf der Suche nach Identität hat die eigene Lebens- und Familiengeschichte an Bedeutung gewonnen, ähnliches gilt für die Lokalgeschichte, die als wirtschaftlicher und touristischer Standortfaktor entdeckt wird. Geschichte wird präsent nicht nur in Familienromanen, Ausstellungen und Filmen, sondern auch im Abriß, Umbau oder Wiederaufbau historischer Gebäude und im Einsetzen von "Stolpersteinen" auf Bürgersteigen. Aleida Assmann veranschaulicht diese Entwicklung in Deutschland anhand vieler Beispiele und zeigt auch, wie es zu neuen Allianzen kommt zwischen dem homo conservator und dem homo oeconomicus.